Statusbericht Bauvoranfrage vom 24. März 2021

Am 24. März 2024 feiert unsere Bauvoranfrage den dritten Geburtstag. Das Verfahren begann vielversprechend: schon am 26. März 2021 erhielten wir eine förmliche Eingangsbestätigung vom Bauordnungsamt der Stadt Bonn. Doch damit begann eine lange Serie von Gesprächen mit den beteiligten Ämtern der Stadt und des Landes. Bei allem Wohlwollen der Beteiligten, für das wir uns sehr bedanken, gab es doch eine lange Reihe von fachlichen Bedenken zu behandeln, die in zahlreichen Gesprächen zu klären waren.

Stand März 2024 haben wir nun das grundsätzliche Einvernehmen aller beteiligten Ämter, nur in einem Fall noch nicht in schriftlicher Form. Auch der Landschaftsarchitekt der Rheinaue hat ausdrücklich erklärt, dass dem Vorhaben keine urheberrechtlichen Bedenken gegenüberstehen.

Skizze zur Gebäudehülle – Entwurf Schülerbootshaus Februar 2024

So sind wir jetzt zuversichtlich, dass wir mit dem aktuellen Entwurf von 2024 demnächst einen positiven Bescheid auf unsere Voranfrage erhalten. Zuvor wird der nächste Schritt sein, dass unser Vorhaben im Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen des Bonner Stadtrates vorgestellt wird. Da an dem vorgesehenen Standort der Bebauungsplan ein „Boots- und Vereinshaus“ vorsieht und wir die Flächenvorgaben des B-Plans um mehr als 50 Prozent unterschreiten, sollten dem Vorhaben keine grundsätzlichen Einwände entgegenstehen.

Zusätzlich können wir darauf verweisen, dass

  • für unser Vorhaben kein einziger Baum gefällt werden muss und wir den Grundriss so konzipiert haben, dass wir zusätzlich das Wurzelwerk einer Baumgruppe durch eine besondere Aussparung schützen,
  • das Gebäude so angeordnet ist, dass wir bei Hochwasser die Halle fluten und Retentionsraum am Standort ausgleichen,
  • wir durch Reduktion auf das allernötigste Bauvolumen, soweit möglich, die Blickbeziehungen durch den Park und zum Rhein hin erhalten,
  • durch die anspruchsvolle Architektur des international angesehenen Büros, Baumschlager Eberle Architekten, Hamburg, das Haus sich in die Parklandschaft mit ihren Gebäuden gut einfügt,
  • wir als Natur-verbundene Ruderer es zu einem Modellprojekt für Nachhaltiges Bauen entwickeln wollen.

Der nächste anschließende Schritt wird sein, bis zum Herbst ein tragfähiges Finanzierungskonzept zu formulieren und weitere Spenden, Sponsoren und Zuschüsse einzuwerben. Für den ersten Bau-Abschnitt rechnen wir mit einem Finanzbedarf von über einer Million Euro, für das komplette Gebäude mit Bootssteg mit über zwei Millionen Euro. Wenn die Finanzierung gesichert ist, wollen wir 2025 mit dem Bau beginnen. Eine Reihe von Gesprächen mit künftigen Nachbarn und Mandatsträgern hat gezeigt, dass wir für den Bau in der Rheinaue Akzeptanz und Unterstützung bekommen, wenn wir auf die Menschen zugehen, ihnen unser Vorhaben und den Wert und die Geschichte der Schülerrudervereine gut erklären. Wir werden deshalb unsere Gesprächsreihe in den nächsten Monaten intensivieren. Bei Interesse an mehr Informationen schreiben Sie an presse@rudern-ema-feg.de.

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