Durchbruch für Projekt Schülerbootshaus im Sportausschuss der Stadt Bonn am 10. Juni 2021

Ausgehend von unserem Förderantrag vom 16. Februar hatten wir bei der Stadt Bonn für einen ersten Bauabschnitt 390.000€ als Zuschuss zu den geschätzten Projektkosten von 790.000 beantragt. Davon sollte als erster Abschnitt eine Lagerhalle für die Boote und ein Steg finanziert werden. Nachdem wir seit Februar eine Reihe von Gesprächen mit allen Ratsfraktionen geführt hatten, konnten wir unser Projekt im Bürgerausschuss und im Sportausschuss vorstellen und diskutieren. Der Sportausschuss hatte eine Entscheidung zwei Mal vertagt. Vorbehalte betrafen den Standort in der Rheinaue und die Höhe des Zuschusses. Der Sportausschuss des Stadtrates am 10. Juni folgenden Beschluss gefasst:  

Sportausschuss 10.06.2021 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags

Der Antrag wird folgendermaßen geändert:

1. Den Schüler-Rudervereinen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums
(GRC) und des Friedrich-Ebert-Gymnasiums (SRC) wird für den Neubau
eines Bootshauses im Jahr 2022 aus städtischen Sportfördermitteln
einmalig ein Betrag von maximal 125.000 Euro zur Verfügung gestellt,
sofern die Vereine einen förderfähigen Projektantrag im Sinne der
Sportförderrichtlinien Ziffer 3.1 mit einem Eigenanteil von mindestens 50
% der beantragten Mittel vorweisen können. Die Summe kann bei Bedarf
auch auf die Folgejahre aufgeteilt werden. Es wird für das Projekt keine
darüber hinausgehende städtische Förderung aus den Sportfördermitteln
oder sonstigen Haushaltsmitteln bereitgestellt.
 
2. Das von den Vereinen für den Neubau des Bootshauses vorgesehene
städtische Grundstück Elsa-Brandström-Straße/Rheinaustraße wird den
Vereinen zu diesem Zweck zum festgelegten Erbbauzins von 1 % des
Bodenwertes in Erbpacht überlassen.
 
3. Um die zu bebauende Fläche im Landschaftsschutzgebiet und im
Denkmalpark Rheinaue möglichst gering zu halten und den Vorgaben
des Bebauungsplans Rechnung zu tragen, ist bei der Planung des
Neubaus der Raumbedarf auf die unmittelbaren Erfordernisse des
Ruder- und Vereinsbetriebs zu beschränken. Die Rudervereine setzen
die Baumaßnahme „Bootshaus“ in Eigenregie um und stimmen sich über
Art und Umfang mit der Unteren Naturschutzbehörde, der
Bezirksregierung Köln und den politischen Gremien Bonns ab.    


Die Konsequenzen des Beschlusses lassen sich nicht so schnell in allen Details durchdenken. Wir sehen an erster Stelle das Positive:

Die Stadt stellt den Schülerrudervereinen – gegen Erbpacht – ein Grundstück zur Verfügung, das im Bebauungsplan bereits als „Boots- und Vereinshaus“ ausgewiesen ist.

Ein Zuschuss von 125.000€ hilft bei den weiter steigenden Baupreisen nicht sehr weit. Wir werden prüfen, welche weiteren Zuschüsse wir einwerben können und wie ein erster Bau-Abschnitt aussehen kann, den wir für das eingeworbene Geld errichten können.
 
Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler, Eltern, Ehemalige, Freunde und andere Ruder-Clubs   Für die Gewinnung der Ratsmitglieder war es sehr hilfreich, dass wir mittlerweile eine breite Unterstützung erfahren. Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen, Elternpflegschaften und Ehemaligen-Vereine der Schulen setzen sich ein. Sogar Eltern von Ehemaligen und die anderen Bonner Ruder-Clubs unterstützen uns. Der BRV 1882 veröffentlichte einen Bericht in seiner Clubzeitung KIELWASSER, was zu weiteren Spenden führte, wie die Werbung im WSVG.

Eine Reihe von Bonnerinnen und Bonnern haben den Beschluss im Stadtrat begrüßt und ihre Unterstützung zugesagt, aus den Schulen, aus Sportvereinen, nicht nur aus anderen Ruder-Clubs. Das motiviert und stärkt uns.
 
Wir hoffen, dass wir mit der aktuellen Entscheidung des Sportausschusses weitere Spenderinnen und Spender gewinnen können. Mit der fortgesetzten Werbung um Spenden werden wir auch mehr Akzeptanz in der Bonner Kommunalpolitik gewinnen.  

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