Natur, Bewegung, Teamarbeit und Campingkocher-Verpflegung – Berichte von zwei Lahnfahrten 2022

Lahnfahrt SRC 2022 

 
Am 2.6. startete wieder unsere jährliche Lahnfahrt. Doch direkt am Anfang fingen auch die Schwierigkeiten an. Es gab zwei Gruppen: die einen sollten mit der Bahn kommen und die anderen mit dem Bootswagen. Tatsächlich wären wir mit der Bahn sogar sehr viel früher als die Gruppe mit dem Bootswagen angekommen, aber wegen eineinhalb Stunden Verspätung der Deutschen Bahn kamen wir relativ gleichzeitig an. Nachdem wir die Boote vom Bootswagen abgeladen hatten, griffen alle ausgehungert zu ihren Kochern und Besteck und fingen an, zu kochen und zu essen. So ging der Tag der Anreise zu Ende 
 

Tag 1 
Für das direkte „Camping feeling“ weckten uns die Vögel schon früh mit ihrem Gezwitscher auf. Wer braucht da schon einen Wecker? Nach kurzem Frühstück wurden die Zelte abgebaut und die Boote zum Wasser getragen. Die Boots-Einteilung wurde uns schon am Morgen mitgeteilt und so wusste jeder, zu welchem Boot er gehen sollte. Nach ungefähr zwei Stunden Rudern mit mehreren kurzen Pausen kamen wir an der allseits bekannten Pommesbude an, um eine besondere Pause einzulegen, bevor wir das letzte Stück bis Laurenburg rudern sollten. Wie jedes Jahr sammelten sich Ruderinnen und Ruderer, um direkt neben der Bude von einer Brücke ins Wasser zu springen. 
Nachdem alle, die sich trauten, gesprungen waren, ging es weiter. Als wir in Laurenburg ankamen waren wir alle ziemlich kaputt und wollten nur noch heiß duschen und danach essen. Doch dann wurde schon das erste Opfer zum Taufen ausgewählt. Jakob. Während die einen noch beim Essen waren, begannen andere mit Werwolf spielen. Nach kurzer Zeit gingen alle müde ins Bett und so ging der erste Tag der Tour zu Ende. 
 

Tag 2 
Am zweiten Morgen ging alles schon viel schneller. Alle aßen Frühstück, bauten ihre Zelte ab und flott ging es wieder aufs Wasser. Am diesem Tag standen uns vier Schleusen bevor. Warum das am Ende ein Problem werden sollte? Das erfahrt ihr gleich. 
 

Wir ruderten und machten zwischendurch immer mal Pausen, damit alle sich im Wasser abkühlen konnten, weil es an diesem Tag echt warm war. Um die späte Mittagszeit machten wir einen Halt, um etwas zu essen und für den nächsten Abend Essen einzukaufen. Nach einer Stunde ging es weiter. 
 

Jetzt kamen erstmal weitere Schleusen, was kein Problem war. Doch auf dem Weg zur letzten Schleuse hing ein Boot ziemlich hinter den anderen her und drohte die letzte Schleusung an dem Tag zu verpassen. Es wurde echt knapp! Doch dank der anderen Bootsmannschaften, die den Schleusenwart bequatscht haben und die Rudernden im letzten Boot richtig durchgezogen haben, haben sie es doch noch rechtzeitig geschafft. Nach der letzten Schleuse war der Campingplatz nicht mehr weit und alle freute sich schon auf das Essen und eine warme Dusche.  

Als alle gegessen hatten und es schon ziemlich spät war, kamen einige auf die Idee, eine Nachtwanderung nach Bad Ems zu machen. Und so zogen wir alle los. Nach der Nachtwanderung fielen wir total müde in unsere Zelte und schliefen schnell ein. 
 
Tag 3 
Der dritte Tag begann leider mit ziemlich viel Regen. Das sollte vor allem der Tag werden, an dem wir auf den Rhein kommen. Trotzdem lief alles wie gewohnt und alle standen in Regenjacken am Steg, um los zu rudern. Es war zwar nicht besonders lustig, aber wir haben trotzdem durchgezogen und es bis zum Rhein geschafft. Von ab an hat es angefangen, total krass zu regnen und wir sind nur noch mit der Motivation gerudert, abends Pizza essen zugehen.  

An dem Abend sollten wir außerdem in der Bootshalle der Neuwieder Ruder-Gesellschaft übernachten, weil es in der Nacht gewittern sollte. Als alle beim Bootshaus angekommen waren, machten wir uns schnell fertig und zogen los nach Neuwied zur Pizzeria. Alle hatten total Hunger und waren froh, als endlich unsere Pizza kam. Nachdem alle satt waren, ging es wieder zurück zur NRG. Dort angekommen, saßen wir noch ein bisschen rum und legten uns dann auch in unsere Schlafsäcke. 
 

Tag 4 – letzter Tag 
Am Morgen des vierten Tages wurden alle durch wundervolle Musik von Max geweckt und alle zwangen sich aufzustehen. An diesem Tag lag nur noch das letzte Stück bis nach Bonn an.  

Nachdem wir die Bootshalle wieder ordentlich aufgeräumt hatten, wurden wieder alle Boote zum Steg getragen und nacheinander los gerudert. Ich habe mich sehr gefreut weil mir alles langsam wieder so bekannt war. Das Wetter war echt nervig. Es gab die ganze Zeit so einen Regen-Sonne Mix, aber egal bald waren wir ja eh wieder zuhause.  

Als ich dann die Brücke vor der Rheinaue gesehen habe und von weitem den Steg, war ich gleichzeitig traurig, weil die Tour schon vorbei war, aber freute mich auch sehr auf Zuhause. Nachdem wir angelegt hatten und auch den anderen Booten geholfen hatten, riggerten wir noch die Boote ab – und fertig. Nun wurden erst einmal alle Eltern begrüßt und es gab Muffins.  

Mein Fazit ist, das es sehr schön war und ich glaube, alle freuen wir uns auf die nächste Lahnfahrt!

Bericht GRC Lahnfahrt

Mit 30 Anfängern, 10 aktiven GRCern sowie 10 Ehemaligen konnte die GRC-Lahnfahrt dieses Jahr im Mai nach 2-jähriger Corona-Pause endlich wieder stattfinden. Anders als die Jahre zuvor ging es also nicht nur mit aufgeregten 7.- sondern auch 8. und 9.-Klässlern, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei waren, los nach Limburg.

Schnell fanden sich alle in den für Viele noch unbekannten Tagesablauf einer Ruderwanderfahrt ein, der durch 5 Tage Natur, Bewegung, Teamarbeit und Campingkocher-Verpflegung jedes Mal wieder eine tolle Abwechslung zum Alltag bietet. Auch auf ausgedehnte Badepausen mussten wir dank des zum Teil hochsommerlichen Wetters nicht verzichten.


Von Limburg über Laurenburg, Bad Ems, Neuwied bis schließlich nach Bonn konnten die während der Anfängerausbildung erlernten Ruderkenntnisse noch weiter vertieft und dabei viele neue Kontakte zwischen den Klassen und Jahrgängen geknüpft werden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen die dabei waren (& fleißig mitgeholfen haben) und freuen uns, euch spätestens auf der nächsten Lahnfahrt wieder zu sehen!

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