Lahnfahrt des SRC wegen großer Nachfrage in zwei Gruppen geteilt

Die diesjährige Lahnfahrt des Schüler-Ruder-Clubs am FEG musste wegen der großen Nachfrage auf zwei Gruppen mit 36 und 38 Ruderinnen und Ruderern aufgeteilt werden. Die Rudertouren anden nacheinander an zwei verlängerten Wochenenden statt. Bei der ersten Fahrt fuhren fast alle Anfänger des Ausbildungs-Jahrgangs 2026 mit, betreut von erfahrenen Obleuten. An der zweiten Fahrt nahmen überwiegend erfahrene Mitglieder teil, sowie drei neue Mitglieder des Jahrgangs 2026. Dadurch, dass bei dieser Fahrt die meisten schon einmal dabei waren, verlief die Anfahrt entspannt, auch das Aufriggern (Montage der Ausleger) der Boote dauerte nicht lang.

Nach der Arbeit an den Booten stand das Abendessen auf dem Programm. Anschließend konnte die Fahrtengruppe ihr Nachtlager im Bootshaus des Limburger Club für Wassersport aufbauen.

Am nächsten Tag wurden schon früh die Boote bepackt und die Gruppe ruderte gemeinsam los. Anfangs hat das Wetter nicht ganz mitgespielt. Doch bis auf einen Schauer mittags ist es größtenteils trocken geblieben. Am ersten Campingplatz angekommen, wurden die Zelte aufgebaut, Essen gekocht und ein paar sind in der Lahn schwimmen gegangen. Abends wurde am gemeinsamen Lagerfeuer entspannt.

Um 8.30 Uhr am nächsten Morgen klingelte der Wecker, es wurde gefrühstückt, die Zelte abgebaut und dann ging es wieder in die Boote. Das Wetter am Freitag war super. Wir haben eine Pause zum Schwimmen eingelegt und in Nassau einen Döner zu Mittag gegessen. Genau in dieser Pause hat es (sehr) stark geregnet. So haben wir die Pause genutzt, uns im Netto mit genügend Stärkung einzudecken, mussten dann aber aufbrechen, um gemeinsam mit allen Booten vor Feierabend die letzte Schleuse zu erreichen.

Am Abend am Zeltplatz angekommen, sind alle Schwimmen gegangen, haben sich von der Lahn treiben lassen und nach dem Rudern tagsüber auf dem Wasser das nasse Element als Badende genossen. Danach sind alle unter die Dusche gesprungen, dort war es entsprechend ganz schön voll.

Am nächsten Morgen war wieder gutes Wetter, die Boote wurden beladen und dann ging es weiter. Mittags gab es nur eine kurze Pause und bald erreichten wir den Rhein. Die letzte Nacht durften wir in der Bootshalle der Neuwieder Rudergesellschaft unser Lager aufschlagen. Am Abend gab es nach alter Tradition das gemeinsame Pizza-Essen in der Innenstadt. Am Sonntag ist ein Ehemaliger zu uns gestoßen – Max – und hat als Steuermann ein Boot übernommen. Fünf Personen ging es am Morgen nicht gut und sie mussten privat nach Hause reisen. So waren nicht alle Boote voll besetzt. Trotz dieses Hindernisses sind alle, nach einer langen Etappe von 45 km auf dem Rhein, gut in Bonn angekommen. Als dann alle Boote gereinigt waren, gab es noch ein Gruppenfoto und nach und nach sind alle nach Hause gefahren.

Klara

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